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Umzugsplaner

 
Sie ziehen um? Da haben Sie ja viel vor. Wir sagen Ihnen, woran Sie denken müssen, was auf keinen Fall vergessen werden darf und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen sollten. Also, einen kühlen Kopf bewahren.
 
Ihre Checkliste:
Verkauf / Übergabe
Sprechen Sie rechtzeitig Ihren Vermieter / Nachmieter auf die Übernahme von fest eingebauten Gegenständen wie Einbauküchen und -schränken, Teppichböden, Antennen etc. an.
Umzugsurlaub
Beantragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber rechtzeitig Umzugsurlaub, oder sprechen Sie Ihren neuen Arbeitgeber auf Sonderurlaub an.
Sperrmüll
Nehmen Sie sich Zeit für eine Durchsicht des Hausstandes und sortieren Sie gründlich aus, bevor Sie einpacken. Das spart Umzugskosten. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde nach den Regelungen für Sperrmüll.
Handwerker
Sprechen Sie rechtzeitig Termine für die Demontage von Waschmaschine, Herd, Einbauküche und -schränken ab und lassen Sie sich diese Termine schriftlich bestätigen.
Tiefkühltruhe
Vorräte sollten Sie möglichst bis zum Umzugstag verbrauchen.
Schule und Kindergarten
Wenn Ihre Kinder nicht in den Einrichtungen bleiben können, setzen Sie sich am besten so früh wie möglich mit den neuen Trägern in Verbindung.
Umzugsfirma
Vergleichen Sie verschiedene Angebote. Firmenanschriften für Umzugsfirmen finden Sie in den gelben Seiten. Bei Umzug in Eigenregie denken Sie rechtzeitig an die Reservierung eines Lkw.
Ihr neuer Mietvertrag
Lesen Sie sich Ihren neuen Mietvertrag sorgfältig durch. Ist er vom Vermieter unterschrieben? Beachten Sie vor allem das "Kleingedruckte", insbesondere die Regelungen zur Instandhaltung, Kaution, Nebenkosten, Schönheitsreparaturen etc. Sind Einzugs-, Übergabetermin und -Zustand der neuen Wohnung festgehalten? Achten Sie ggf. auf Zusatzklauseln, mit denen der Vermieter festlegt, dass er die Wohnung nach Ablauf des Vertrages selbst nutzen möchte. Gleiches gilt für die Hinweise auf Staffelmieten und Ersatzmieterklauseln.
Kaution
Zulässig sind höchstens 3 Nettokaltmieten, die der Mieter in 3 raten zahlen kann. Kautionen können auf einem Sonderkonto (Sparbuch) angelegt und verzinst oder als Bankbürgschaft überbracht werden.
Kauf / Übernahme
Fragen Sie Ihren Vermieter / Vormieter, ob Sie größere Gegenstände wie Einbauküche und -schränke, Teppichböden oder Antennen zu einem angemessenen Preis übernehmen können.
Renovierung
Vergleichen Sie verschiedene Angebote. Lassen Sie sich Termine bestätigen. Halten Sie den Zustand der neuen Wohnung in einem Übergabeprotokoll schriftlich fest. Fertigen Sie im Zweifelsfall Fotos an.
Schönheitsreparaturen
Schönheitsreparaturen in der neuen Wohnung müssen Sie nur übernehmen, wenn dies ausdrücklich im Mietvertrag so geregelt ist. Klauseln, die festlegen, dass der Mieter beim Ein- und Auszug renovieren muss, sind ungültig.
Maklergebühren
Makler dürfen nur dann Provision verlangen, wenn Sie Ihnen zu einem Mietvertrag verholfen haben. Ist der Makler Eigentümer, Vermieter oder Verwalter, steht ihm keine Provision zu. Gleiches gilt für Sozialwohnungen. Provisionen sind gesetzlich festgeschrieben: max. das 2,3fache der Nettokaltmiete zzgl. Mwst.
 
Gutes Timing:
Drei Wochen vor dem Umzug
Handelt es sich um einen Fernumzug, müssen Sie in der Regel einige Verbindungen (Telefon, Strom etc.) aufkündigen.
Ummelden:
  • Deutsche Post - Nachsendeauftrag, Renten Service
  • Banken - Postbank, Bankkonten, Einzugsermächtigungen, Daueraufträge, GEZ
  • Deutsche Telekom - Telefonanschluss, Kabelanschluss, T-Online-Anschluss, Mobiltelefon-Anschluss
  • Stadtwerke (Termin vereinbaren) - Wasser, Strom, Gas, Fernwärme
Benachrichtigen
  • Finanzamt
  • Bausparkasse
  • Vereine
  • Zeitschriften-Abos
  • Versicherungen (Haftpflicht-, Hausrat-, Lebensversicherung)
  • Arbeitsamt (Kindergeld, Bafög)
  • Krankenkasse
Eine Woche vor dem Umzug
Umzugshilfsmittel
Haben Sie Verpackungsmaterial, Packdecken, Tragegurte, Sackkarren usw. besorgt? Spezielle Umzugskartons können leichter gefüllt, transportiert und gestapelt werden. Haben Sie ausreichend Müllsäcke für den Umzugstag gekauft?
Umzugshelfer
Zeichnen Sie einen Plan für Ihre neue Wohnung, damit Ihre Helfer wissen, wo was hinkommt.
Handwerker
Termin bestätigen
Umzugstermin
Haben Sie Ihren Nachbarn den Umzugstermin mitgeteilt? Informieren Sie ggf. auch Ihren Hausmeister, damit die Treppenhaus- und Fahrstuhlbenutzung gestellt ist.
Babysitter
Für Kleinkinder empfiehlt sich die Unterbringung bei einem Babysitter.
Ein bis Zwei Tage vor dem Umzug
Hausrat
Wertgegenstände verpacken und transportieren Sie besser persönlich. Packen Sie einen Koffer mit wichtigen Utensilien (Kleidung, Waschzeug, Verpflegung, Babybedarf, Tiernahrung, Papiere, Dokumente) für den Umzugstag.
Pflanzen
Gießen Sie Ihre Pflanzen ausgiebig. Bei Umzug große Pflanzen abstützen. Bei Umzug im Winter: Schützen Sie Ihre Pflanzen, z.B. durch Kartons
Parkplatz
Reservieren Sie rechtzeitig ausreichend Parkflächen. Informationen erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwaltung (Ordnungsamt).
Umzugs- Lkw und Werkzeug
Wenn Sie in Eigenregie umziehen, checken Sie am Vorabend Ihren Umzugs- Lkw bzw. holen Sie den reservierten Lkw beim Autoverleih ab. Halten Sie für den Umzugstag Zangen, Schraubenzieher, Hammer und anderes Werkzeug griffbereit.
Am Umzugstag
Bevor Ihre Umzugshelfer kommen
Kinder unterbringen
Haustiere versorgen (z.B. bei Nachbarn)
Fußböden vor Beschädigung mit Abdeckplane schützen

Wenn die alte Wohnung leer geräumt ist
Reinigung der alten Wohnung
Zählerstände im Übergabeprotokoll festhalten und vom Vermieter unterschreiben lassen
Gas- und Wasserhähne schließen
Briefkasten leeren
Namensschilder von Türen und Briefkasten abmontieren
Wohnungsschlüssel beim Vermieter / Verwalter abgeben

Bevor Sie die neue Wohnung beziehen
Wohnungsbegehung / Zählerstände (Protokoll anfertigen)
Übergabeprotokoll an die Umzugsfirma (Vermerken von Schäden)
Umzugsbelege für die Lohn- und Einkommenssteuer sammeln